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...baut innen trocken aus!



letzte Aktualisierung:

08.04.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
    Chronik


    1843 hat es eine Woche lang jeden Mittag gebrannt, es waren nur Ställe in der "Breiten Straße". Brandstifter soll ein Mädchen oder ein Zimmermann gewesen sein. Beide suchten zu dieser Zeit Arbeit. So wurden in Folge folgende fahrbare Feuerspritzen angeschafft:

    1. Pferdgespannte Handdruckspritze Bj. 1885/1890
    2. Handgezogene Feuerspritzen, Baujahr 1889



    die bis ca. 1936 in Betrieb waren. 1928 erfolgte der Postbau mit 3 Wohnungen, ein Gerätehaus für die Feuerwehr und der Anbau für wandernde Handwerksburschen. Das bis dahin vorhandene Spritzenhaus, gebaut 1811, wurde abgerissen, und der Torbalken wurde für das neue Gerätehaus verwendet.

    Auf Betreiben des Bauern Hermann Tippe wurde am 29.Mai 1929 die Freiwillige Feuerwehr Miesterhorst gegründet. Als weitere Gründungsmitglieder wurden genannt:

    Adolf Schulz C.W. Trühe
    Wilhelm Tippe Wilhelm Tippe
    Adolf Könecke Adolf Schulz
    Richard Bartels Adolf Zerling
    Adolf Kampe Gustav Hellert
    Adolf Gericke Fritz Schmidt
    Hermann König Fritz König
    Otto Schulz Chritoph Fehse


    Da zu dieser Zeit auch ein Reitverein in Miesterhorst bestand-hier waren die Söhne der grossen Bauern Mitglied, war die Feuerwehr für Mittel- und Kleinbauern und deren Knechte eine Pflicht, um bei Feuer die Löscharbeiten zu übernehmen. Bei Gründung der Feuerwehr 1929 waren ca. 35 bis 45 Männer Mitglieder. Auch damals war das Eintrittsalter schon 18 Jahre. Es gab aber auch Ausnahmen.

    1934 wurde die Bezirksfeuerwehr gegründet. Dazu gehörten die Ortschaften Mieste, Miesterhorst, Wernitz, Sachau, Siems und Sichau.

    "Das Dorf Mieste und wir haben uns später Motorspritzen angeschafft, ebenfalls Feuerwehrautos. Bei uns waren früher bei Feuerausbruch die Handwerker zuständig, weil sie immer zu Hause waren. Wir hatten eine fahrbare Pferde- und eine Kleinspritze zur damaligen Zeit. Bei Feuerausbruch mußten 3 Bauern anspannen. Einer fuhr die Spritze, zwei die Wasserwagen. Andere Leute im Dorf waren mit Feuerwehrabzeichen am Arm und Ledereimern ausgerüstet. bei Feuerausbruch in den Nachbardörfern bekamen die Beteiligten eine Prämie."
    (Auszug aus der Dorfchronik Miesterhorst von Adolf Schulz)

    1936 wurde das erste Löschfahrzeug angeschafft , es war ein Mercedes-Benz mit TS 4 Spritze. Diese Fahrzeug war bis nach dem zweiten Weltkrieg im Einsatz. Es hat nach Bombenangriffen auf Magdeburg und Braunschweig bei Löscharbeiten gute Dienste geleistet.

    Wie aber wurde ein Brand bis dahin gelöscht? Bei Ausbruch eines Feuers mußten sich alle am Spritzenhaus einfinden, und die Löschgeräte wurden ausgegeben. Drei Bauern (wie im Auszug aus der Dorfchronik besagt) hatten die Spritze und zwei Wasserwagen zu bespannen und mit Wasser zu füllen. Dies geschah teils aus eigenen Brunnen oder aus dem Dorfteich .
    Um Wasser aus dem Dorteich zu bekommen, wurden die Jauchewagen soweit rückwärts in den Teich gefahren, daß sie von allen Seiten gefüllt werden konnten. Wer als erster mit Wasser an der Brandstelle war, bekam eine Prämie von etwa 5 Mark. Inzwischen war die Spritze bespannt und mit der Löschmannschaft besetzt. An der ehemaligen Scheune von Hermann Schulz hing an der Straßenseite eine lange Leiter für die Feuerwehr, diese wurde ebenfalls zum Feuer gebracht.

    Mit der Anschaffung des Löschfahrzeuges begann auch eine intensive Ausbildung der Löschmannschaften. Wie berichtet war jeden Monat einmal Dienst und alle hatten daran teilzunehmen. So war z.B. der Feuerwehrmann Adolf Schulz damals 1. Maschinenmeister und Fritz Heins Spritzenmann. Dieser Mercedes-Benz tat bis Ende des Krieges seinen Dienst . Leider kann oder will niemand über den Verbleib des Fahrzeuges Auskunft geben. Danach mußten die Pferdebespannten- und Handkarrenspritzen bis 1961 wieder zum Einsatz kommen.

    1961 kam der erste "Tragkraftspritzanhänger TSA" mit einer leistungsstarken Spritze (800l Förderleistung) nach Miesterhorst. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die LPG(P) ung LPG(T) im wöchentlichen Wechsel den Vorspanndienst (Traktoren).

    Leider sind alle alten Aufzeichnungen von 1929 bis 1958 durch Kriegswirren, Tod der Kameraden oder sonstige Umstände verloren gegangen.

    1975:   als erste Frauen treten Marion Träger und Gudrun Heinrichs (1996) in die Feuerwehr ein bis Mai 1982 erhöht sich der Frauenanteil auf 10 Kameradinnen
    1979: 26. Mai feiert die Wehr ihr 50jähriges Bestehen 20. Juni Gründung der "Junge Brandschutzhelfer", erster Leiter ist Kamerad Achim Wagner
    1980:  wichtigstes Ereignis: FRITZ LIBBEROTH gibt nach 22 Jahren die Funktion des Wehrleiters an WOLFGANG TRUTHE weiter
    1981:  Anfang Januar bekamen wir ein gebrauchtes KLF-B1000 vom Rat des Kreises Klötze zugewiesen. Somit fiel der Vorspanndienst für den TSA weg und die Einsatzbereitschaft erhöhte sich enorm
    1984:  vom 22.06.-24.06. wurde unser 55jähriges Bestehen mit einem Volksfest würdig gefeiert
    1989: vom 27.05.-29.05. 3 tage Volksfest anlässlich des 60jährigen Bestehens der Feuerwehr
    1990: Anschaffung eines LO 2002 aus Beständen der NVA bestellt

    "AG Junge Brandschutzhelfer" wird in "Jugendfeuerwehr" umbenannt

    Kontakte zur Feuerwehr Tiddische werden gepflegt

    1992:  3 neue Feuerlöschbrunnen werden gebohrt
    1993:

    Kauf des VW-Bulli von Tiddische

    Großbrand in Miesterhorst, Bergeraum der Agrargenossenschaft brennt nieder

    Neugründung der Schalmeienkapelle unter Obhut der Feuerwehr

    1994: Volksfest auf Grund des 65jährigen Bestehens

    Auflösung des Wirkungsbereichs Köckte, Eingliederung in Abschnitt IV Gardelegen, Unterabschnitt VG Mieste

    1995: Beitritt zum Feuerwehrverband Gardelegen
    3 Brunnen gebohrt
    1996: 12.Oktober erhalt des neuen TSF-W
    1999: Jahr steht ganz im Zeichen des 70jährigen Bestehens

    Kauf von gebr. Funkmeldeempfänger

    2000: Umbau bzw. Vergrößerung des Gerätehauses Einbau des verzierten Balkens mit der Inschrift "Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr"

    Fahnenweihe am 17.06. und Übergabe des MTW (Opel Movano)

    10 Jahre Partnerschaft mit FFW Tiddische (Volksfest) 

    2001: 12.05. Großbrand in der Breitenstrasse

    Übergabe der neuen Schutzbekleidung an Atemschutzgeräteträger

    nächtlicher Wohnungsbrand in der Breitenstrasse fordert 1 Todesopfer

    2002: erstmalig seit der Wende wieder Aufstellen eines Maibaumes

    Einsatzteilnahme bei Brand der Meldestelle Mieste

    Sieg beim Fußballturnier am 1.Mai

    2003: Wolfgang Truthe gibt nach 23 Jahren Amtszeit seine Funktion als Wehrleiter an Dirk Hasselberg weiter

    Großeinsatz bei einem Waldbrand bei Lenz, Teilnahme mit 24 Kameraden

    2004: Volksfest anlässlich der 75 jährigen Bestehens der Wehr und 50 jähriges Bestehen der Schalmeienkapelle 
    2005: Teilnahmerekord (mehr als 100 Besucher) bei der Grünkohlwanderung am 5.2. auf Grund der außerordentlich guten Organisation durch die jetzige Männergruppe I

    Anschaffung eines universell einsetzbaren TSA

    zwei neue mobil Funkgeräte werden besorgt

    Die Wehrleiter der Feuerwehr:

    Hermann Tippe

    1929-1932

    Fritz Gross

    1932-1937

    C.W.Trüe  1937-1945
    Gerhard Trüe 1945-1958
    Fritz Libberoth  1958-1980
    Wolfgang Truthe  1980-2003
    Dirk Hasselberg       2003-2016
    Torsten Pilzecker  2016-........